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<title>Trinitatiskirche (Finsterwalde)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Trinitatiskirche (Finsterwalde)</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die <b>Stadtpfarrkirche St. Trinitatis</b> ist ein Kirchengebäude in der Stadt <a href="Finsterwalde" title="Finsterwalde">Finsterwalde</a> im <a href="Landkreis_Elbe-Elster" title="Landkreis Elbe-Elster">Landkreis Elbe-Elster</a> in <a href="Brandenburg" title="Brandenburg">Brandenburg</a>. Die Kirche steht unter <a href="Denkmalschutz" title="Denkmalschutz">Denkmalschutz</a> und dient der <a href="Evangelisch-uniert" class="mw-redirect" title="Evangelisch-uniert">evangelisch-unierten</a> <i>Trinitatiskirchengemeinde Finsterwalde</i> im <a href="Kirchenkreis_Niederlausitz" title="Kirchenkreis Niederlausitz">Kirchenkreis Niederlausitz</a> der <a href="Evangelische_Kirche_Berlin-Brandenburg-schlesische_Oberlausitz" title="Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz">Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz</a>. Das im 16. Jahrhundert errichtete Kirchengebäude ist nach der <a href="Dreifaltigkeit" class="mw-redirect" title="Dreifaltigkeit">Dreifaltigkeit</a> benannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Baubeschreibung">Baubeschreibung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte">Geschichte</h3></div>
<p>Mit dem Bau der heutigen Kirche in Finsterwalde wurde im Jahr 1575 durch den Mauermeister Martin Piger aus <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a> begonnen, zunächst wurde in knapp dreijähriger Bauzeit der Turm fertig gestellt. Die <a href="Haube_(Architektur)" title="Haube (Architektur)">Haube</a> mit vergoldeter <a href="Turmkugel" title="Turmkugel">Turmkugel</a> und Wetterfahne wurde am 19. August 1578 aufgesetzt.<sup id="cite_ref-luckau1_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-luckau1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eigentlich sollte das <a href="Kirchenschiff" title="Kirchenschiff">Kirchenschiff</a> der ursprünglichen <a href="Marienkirche" class="mw-redirect" title="Marienkirche">Marienkirche</a> erhalten bleiben. 1581 wurde unter Einbeziehung des Vorgängerbaus der <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Chor</a> gebaut. 1584 beauftragte Otto II. von <a href="Dieskau_(Adelsgeschlecht)" title="Dieskau (Adelsgeschlecht)">Dieskau</a> einen vollständigen Neubau der Kirche und das alte Kirchenschiff wurde abgerissen.<sup id="cite_ref-dehio_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-dehio-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 21. Oktober 1585 waren die neuen Wände bereits gebaut und es wurde mit der Konstruktion des Deckengewölbes begonnen. 1593 wurde das Kirchenschiff fertig gestellt.
</p><p>Der Innenausbau wurde kurz vor dem Ausbruch des <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieges</a> abgeschlossen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 14. Mai 1626 sowie erneut am 8. August 1667 schlug der Blitz in die Kirche ein, was kleinere Instandsetzungsarbeiten erforderlich machte. Im Mai 1660 stiftete die Frau des damaligen Finsterwalder Bürgermeisters einen <a href="Kronleuchter" title="Kronleuchter">Kronleuchter</a> für den Kirchensaal. Das ursprüngliche <a href="Kirchenglocke" title="Kirchenglocke">Geläut</a> der Kirche – die älteste Glocke stammte aus dem Jahr 1517 – wurde 1656 zur Waffenproduktion eingeschmolzen.<sup id="cite_ref-luckau1_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-luckau1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1881 wurde der Innenraum restauriert, allerdings wurden die Arbeiten nicht sachgerecht ausgeführt und Teile der Ausstattung wurden beschädigt. 1893 erhielt die Kirchturmspitze eine neue Turmkugel und eine neue Wetterfahne. Im Jahr 1911 wurden der <a href="Altar" title="Altar">Altar</a>, die <a href="Kanzel" title="Kanzel">Kanzel</a> und mehrere <a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaphe</a> erneuert. Eine Sanierung des Außenbaus erfolgte im Jahr 1978. Eine umfangreiche Restaurierung der Kirche innen wie außen wurde 2006 abgeschlossen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Architektur">Architektur</h3></div>
<p>Das Bauwerk ist eine dreischiffige <a href="Hallenkirche" title="Hallenkirche">Hallenkirche</a> mit einem <a href="Joch_(Architektur)" title="Joch (Architektur)">zweijochigen</a> und mit <a href="Dreiachtelschluss" class="mw-redirect" title="Dreiachtelschluss">Dreiachtelschluss</a> geschlossenen <a href="Chor_(Architektur)" title="Chor (Architektur)">Altarraum</a> mit Breite des Mittelschiffs. An der Nordseite liegt ein zweigeschossiger Anbau mit <a href="Sakristei" title="Sakristei">Sakristei</a> im unteren und <a href="Herrschaftsloge" class="mw-redirect" title="Herrschaftsloge">Herrschaftsloge</a> im oberen Geschoss. Der Zugang zur Herrschaftsloge erfolgt über einen polygonalen <a href="Treppenturm" title="Treppenturm">Treppenturm</a> im Chorwinkel oder über eine kleine Vorhalle neben dem Anbau. Die Langseiten des Chors sind mit <a href="Strebepfeiler" title="Strebepfeiler">Strebepfeilern</a> besetzt. Der schmalere Westturm ist auf den ersten drei Geschossen quadratisch und hat einen achteckigen Oberteil, der durch eine <a href="Zwiebelhaube" class="mw-redirect" title="Zwiebelhaube">Zwiebelhaube</a> abgeschlossen wird. Zu beiden Seiten des Turms liegen weitere Treppentürme. Dabei wurde nur der südliche zeitgleich mit dem Hauptbau angelegt, der nördliche wurde im 19. Jahrhundert angebaut. Vor dem Südzugang befindet sich eine weitere Vorhalle mit einer <a href="Kreuzgew%C3%B6lbe" class="mw-redirect" title="Kreuzgewölbe">kreuzgewölbten</a> Decke.<sup id="cite_ref-luckau1_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-luckau1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Fassade der Kirche ist verputzt und mit <a href="Eckquaderung" class="mw-redirect" title="Eckquaderung">Eckquaderungen</a> versehen. Die Fenster sind rund- bzw. stichbogig. Im Kirchenschiff sind die Fenster zweizonig angeordnet, die Bögen sind mit spätgotischem gerundetem <a href="Ma%C3%9Fwerk" title="Maßwerk">Maßwerk</a> aus <a href="Sandstein" title="Sandstein">Sandstein</a> verziert. Im Bereich des Kirchturms sind die Öffnungen ansonsten überwiegend stichbogig, im oberen Bereich liegen rautenförmige Luken. Auf Höhe der <a href="Dachtraufe" title="Dachtraufe">Traufe</a> ist der Turm mit <a href="Kranzgesims" class="mw-redirect" title="Kranzgesims">Kranzgesims</a> gegliedert. Die beiden Fenster in den Schrägseiten des Ostschlusses wurden 1893 eingesetzt; die Glasgemälde in den Fenstern zeigen die <a href="Weihnachtsgeschichte" title="Weihnachtsgeschichte">Geburt Jesu</a> sowie <a href="Kreuzigung_Christi" class="mw-redirect" title="Kreuzigung Christi">dessen Kreuzigung</a>.<sup id="cite_ref-dehio_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-dehio-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstattung">Ausstattung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Altar_und_Kanzel">Altar und Kanzel</h3></div>
<p>Der hölzerne zweigeschossige <a href="Altaraufsatz" class="mw-redirect" title="Altaraufsatz">Altaraufsatz</a> der Kirche, der sich durch eine Inschrift unter dem Hauptgesims auf das Jahr 1594 datieren lässt, wurde von dem Tischler M. Brauer gebaut und von dem Maler Samuel Heber verziert. Der Aufbau ist reich mit <a href="Pilaster" title="Pilaster">Pilastern</a>, Säulchen und <a href="Rollwerk" title="Rollwerk">Roll-</a> sowie Spangenwerk verziert. Im Hauptfeld steht ein plastisches <a href="Kruzifix" title="Kruzifix">Kruzifix</a> vor einer gemalten Ansicht von <a href="Jerusalem" title="Jerusalem">Jerusalem</a>, die im Jahr 1911 restauriert wurde. Im von einer Pelikanfigur bekrönten <a href="Altarauszug" title="Altarauszug">Altarauszug</a> befindet sich eine <a href="Kartusche_(Kunst)" title="Kartusche (Kunst)">Inschriftkartusche</a> mit dem Text des <a href="Psalm_111" title="Psalm 111">Psalms 111</a> in lateinischer Sprache. Auf den <a href="Postament" title="Postament">Postamenten</a> der Altarsäulen finden sich die Wappen der Patronatsfamilien von Dieskau und von <a href="B%C3%BCnau" title="Bünau">Bünau</a>.<sup id="cite_ref-dehio_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-dehio-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Kanzel" title="Kanzel">Kanzel</a> aus Sandstein wurde zwischen 1613 und 1615 von Melchior Kuntze in <a href="Mei%C3%9Fen" title="Meißen">Meißen</a> gebaut. Sie hat einen fünfseitigen, von einer Figur des <a href="Mose" title="Mose">Mose</a> getragenen <a href="Kanzelkorb" class="mw-redirect" title="Kanzelkorb">Korb</a> mit freistehenden Figuren der <a href="Evangelisten" class="mw-redirect" title="Evangelisten">Evangelisten</a> an den Ecken und Sandsteinreliefs in den Brüstungsfeldern, die die Geburt Jesu, das Abendmahl, die Kreuzigung, die Auferstehung und <a href="Pfingsten" title="Pfingsten">Pfingsten</a> zeigen. Die Kanzel wurde von Otto, Rudolph und Dietrich von Dieskau gestiftet, worauf eine Tafel neben der oberen Kanzeltür hinweist. Der <a href="Schalldeckel" title="Schalldeckel">Schalldeckel</a> ist aus Holz. Im Sommer 2020 wurde die Kanzel restauriert.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grabsteine_und_Epitaphien">Grabsteine und Epitaphien</h3></div>
<p>Im Altarraum befinden sich mehrere Grabsteine der in Finsterwalde ansässigen Familie von Dieskau, auf denen die Verstorbenen als ganzfigurige Reliefs dargestellt sind. An der Südwand steht in der Mitte der Grabstein für Otto von Dieskau († 1553), daneben die Grabsteine für dessen Frau Magdalena († 1571) sowie für Job von Dieskau († 1552). Seitlich davon befinden sich drei Kindergrabsteine aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. An der gegenüberliegenden Wand des Chors stehen die Grabsteine für Dittrich von <a href="Techwitz_(Adelsgeschlecht)" title="Techwitz (Adelsgeschlecht)">Techwitz</a> († 1561) und dessen Frau Anna († 1573) sowie ein Grabstein für den im Kindesalter verstorbenen Otto von Dieskau († 1615). Des Weiteren befindet sich an der Nordwand ein <a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaph</a> für den 1647 verstorbenen Hieronymus Krappe. Die Epitaphien für den Stifter der Kirche Otto II. von Dieskau wurden im 19. Jahrhundert zerstört. An der Außenwand der Kirche sind weitere Grabsteine aus dem späten 17. und dem 18. Jahrhundert angebracht, von denen viele stark verwittert sind.<sup id="cite_ref-dehio_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-dehio-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>An der Chornordwand befindet sich des Weiteren ein hölzernes Epitaph für den 1553 verstorbenen Otto von Dieskau mit einem Gemälde des <a href="J%C3%BCngstes_Gericht" title="Jüngstes Gericht">Jüngsten Gerichts</a>, gegenüber liegt ein Epitaph für seine Ehefrau Magdalena, auf dem die Enthauptung des <a href="Judith_und_Holofernes_(Sujet)" title="Judith und Holofernes (Sujet)">Holofernes</a> dargestellt ist. Rechts neben der Kanzel hängt ein Epitaph für den früheren Finsterwalder Bürgermeister Bartholomäus Koßwig († 1576) und dessen Frau Ursula († 1599), dieses hat einen <a href="%C3%84dikula" title="Ädikula">ädikulaartigen</a> Aufbau mit einer Darstellung der <a href="Verk%C3%BCndigung_des_Herrn" title="Verkündigung des Herrn">Verkündigung des Herrn</a> im Hauptfeld. Auf der Herrschaftsempore stehen Epitaphe für Dittrich von Techwitz und vier seiner als Kinder verstorbenen Geschwister.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Orgel">Orgel</h2></div>
<p>Die ursprüngliche <a href="Orgel" title="Orgel">Orgel</a> der Trinitatiskirche wurde 1595 durch ein neues Instrument ersetzt, dessen <a href="Prospekt_(Orgel)" title="Prospekt (Orgel)">Gehäuse</a> ebenfalls von Samuel Heber bemalt wurde. 1835 erhielt die Kirche eine neue Orgel von <a href="Carl_Friedrich_Ferdinand_Buckow" title="Carl Friedrich Ferdinand Buckow">Carl Friedrich Ferdinand Buckow</a>. Das Gehäuse wurde 1881 durch nicht fachgerecht ausgeführte Bauarbeiten in der Kirche zerstört und noch im gleichen Jahr durch ein <a href="Neobarock" title="Neobarock">neobarockes</a> Gehäuse ersetzt.
</p><p>Die heutige Orgel wurde 1908 von <a href="Wilhelm_Sauer_(Orgelbauer)" title="Wilhelm Sauer (Orgelbauer)">Wilhelm Sauer</a> aus <a href="Frankfurt_(Oder)" title="Frankfurt (Oder)">Frankfurt (Oder)</a> gebaut. Das pneumatische Instrument hat 28 <a href="Register_(Orgel)" title="Register (Orgel)">Register</a>, die sich auf <a href="Hauptwerk_(Orgel)" title="Hauptwerk (Orgel)">Hauptwerk</a>, <a href="Schwellwerk" title="Schwellwerk">Schwellwerk</a> und <a href="Pedal_(Orgel)" title="Pedal (Orgel)">Pedal</a> verteilen. 1996 wurde die Orgel von <a href="W._Sauer_Orgelbau_Frankfurt_(Oder)" title="W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder)">W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder)</a> erstmals restauriert. Weitere Arbeiten an dem Instrument wurden 2010 von <a href="Christian_Scheffler_(Orgelbauer)" title="Christian Scheffler (Orgelbauer)">Christian Scheffler</a> durchgeführt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table border="0" cellspacing="24" cellpadding="18" style="border-collapse:collapse;">
<tbody><tr>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>I Hauptwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>1.</td>
<td>Bordun</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>2.</td>
<td>Principal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>3.</td>
<td>Doppelflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>4.</td>
<td>Gemshorn</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>5.</td>
<td>Gamba</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>6.</td>
<td>Octave</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>7.</td>
<td>Offenflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>8.</td>
<td>Octave</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>9.</td>
<td>Mixtur IV</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>10.</td>
<td>Cornet III</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>11.</td>
<td>Trompete</td>
<td>8′
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>II Schwellwerk</b> C–g<sup>3</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>12.</td>
<td>Lieblich Gedackt</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>13.</td>
<td>Geigenprincipal</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>14.</td>
<td>Konzertflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>15.</td>
<td>Lieblich Gedackt</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>16.</td>
<td>Aeoline</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>17.</td>
<td>Vox celeste</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>18.</td>
<td>Principal</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>19.</td>
<td>Traversflöte</td>
<td>4′
</td></tr>
<tr>
<td>20.</td>
<td>Waldflöte</td>
<td>2′
</td></tr>
<tr>
<td>21.</td>
<td>Progressio II–III</td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td style="vertical-align:top">
<table border="0">
<tbody><tr>
<td colspan="4"><b>Pedalwerk</b> C–f<sup>1</sup>
<hr>
</td></tr>
<tr>
<td>22.</td>
<td>Principal</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>23.</td>
<td>Subbaß</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>24.</td>
<td>Violon</td>
<td>16′
</td></tr>
<tr>
<td>25.</td>
<td>Octavbaß</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>26.</td>
<td>Cello</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>27.</td>
<td>Bassflöte</td>
<td>8′
</td></tr>
<tr>
<td>28.</td>
<td>Posaune</td>
<td>16′
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li><i><a href="Koppel_(Orgel)" title="Koppel (Orgel)">Koppeln</a>:</i> II/I, Sub II/I, I/P, II/P</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kirchengemeinde">Kirchengemeinde</h2></div>
<p>Bis 1945 gehörte Finsterwalde zur <a href="Evangelische_Landeskirche_der_%C3%A4lteren_Provinzen_Preu%C3%9Fens" class="mw-redirect" title="Evangelische Landeskirche der älteren Provinzen Preußens">Evangelischen Landeskirche der älteren Provinzen Preußens</a>, durch deren Zerfall nach dem Zweiten Weltkrieg die Kirchengemeinde zur <a href="Evangelische_Kirche_in_Berlin-Brandenburg" title="Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg">Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg</a>. Die Kirchengemeinde war dort dem Kirchenkreis Finsterwalde unterstellt. Am 1. Januar 2004 schlossen sich die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg und die Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zusammen. Der Kirchenkreis Finsterwalde fusionierte am 1. Januar 2010 mit dem Kirchenkreis Lübben zum <a href="Kirchenkreis_Niederlausitz" title="Kirchenkreis Niederlausitz">Kirchenkreis Niederlausitz</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Angela Beeskow: <i>Finsterwalde und die St. Trinitatis-Kirche</i> (= <i><a href="Gro%C3%9Fe_Baudenkm%C3%A4ler" title="Große Baudenkmäler">Große Baudenkmäler</a>,</i> Heft 485). München/Berlin 1993.</li>
<li>Brandenburgischer Provinzialverband (Hrsg.): <i>Die Kulturdenkmäler der Provinz Brandenburg.</i> Band 5.1. <i>Kreis Luckau.</i> Kommissionsverlag der Vossischen Buchhandlung, Berlin 1917, S. 145–170.</li>
<li><a href="Georg_Dehio" title="Georg Dehio">Georg Dehio</a>: <i><a href="Dehio-Handbuch" title="Dehio-Handbuch">Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler</a>: Brandenburg.</i> Bearbeitet von <a href="Gerhard_Vinken" title="Gerhard Vinken">Gerhard Vinken</a> und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 297ff.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Trinitatiskirche_Finsterwalde?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Trinitatiskirche Finsterwalde</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ns.gis-bldam-brandenburg.de/hida4web/view?docId=obj09135067.xml">Eintrag zur Denkmalobjektnummer 09135067</a> in der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kirchenkreis-niederlausitz.de/gemeinden/region-finsterwalde/trinitatiskirchengemeinde-finsterwalde.html">Trinitatiskirchengemeinde Finsterwalde</a> auf der Seite des Kirchenkreises Niederlausitz</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kirche-finsterwalde.de/trinitatiskirche.html">Gebäudebeschreibung auf der Seite der Kirchengemeinde</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-luckau1-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-luckau1_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-luckau1_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-luckau1_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Brandenburgischer Provinzialverband (Hrsg.): <i>Die Kulturdenkmäler der Provinz Brandenburg.</i> Band 5.1. <i>Kreis Luckau.</i> Kommissionsverlag der Vossischen Buchhandlung, Berlin 1917, S. 145–170.</span>
</li>
<li id="cite_note-dehio-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-dehio_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dehio_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dehio_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dehio_2-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Georg Dehio: <i>Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Brandenburg.</i> Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 297ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.elbe-elster-land.de/de/kultur-historie/kloester-und-kirchen/artikel-trinitatiskirche-finsterwalde.html"><i>Trinitatiskirche Finsterwalde.</i></a> In: <i>elbe-elster-land.de</i>, abgerufen am 14. Juni 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Heike Lehmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lr-online.de/lausitz/finsterwalde/finsterwalder-stadtgespraeche-1000-euro-fuer-die-kanzel-in-der-trinitatiskirche-46851437.html"><i>1000 Euro für die Kanzel in der Trinitatiskirche.</i></a> In: <i>Lausitzer Rundschau.</i> 8. Juni 2020, abgerufen am 14. Juni 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&%250=2031629&LGE=EN&LIJST=lang"><i>Finsterwalde, Deutschland (Brandenburg) – Trinitatiskirche.</i></a> In: <i>orgbase.nl</i>, abgerufen am 14. Juni 2021.</span>
</li>
</ol>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">51.629166666667</span><span class="longitude">13.708888888889</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:51.629166666667,13.708888888889"><span title="Breitengrad">51° 37′ 45″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">13° 42′ 32″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-08" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Trinitatiskirche_(Finsterwalde)&oldid=262249859">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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